Ein Gedicht für eine Kollegin geschrieben, die sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit erlebte:

Hast viel Schweres durchgemacht.
So viele Verletzungen, so viel Leid.
So manche Hoffnung begraben,
so manchen Traum ausgeträumt.

Wurdest missbraucht, wurdest benutzt,
Männer haben bei dir nur das eine gesucht,
sie haben dich schamlos ausgenutzt,
weggeworfen und dabei vielleicht gelacht.

Einmal hörte man ein Mädchen sagen:
Fühle mich wie eine Coca-Cola-Dose –
aufgerissen, ausgesoffen und weggeworfen!
Was will man noch fühlen? Worauf hoffen?

Und doch wieder die Sehnsucht,
eine Sehnsucht nach Geborgenheit,
eine Sehnsucht nach Liebe,
die Liebe, die dein innerstes heilt.

Die Liebe, die alles erträgt und alles hofft,
die sich nicht aufdrängt, dich nicht verlässt.
Liebe die echt ist, Liebe die alles erträgt,
Liebe die Hoffnung spendet.
Und die auch niemals endet.

Und er, der diese Liebe ist, der lässt dir sagen:

Du hast viel Schweres durchgemacht,
aber ich habe dich immer getragen.

Du hast Verletzungen und Leid erlebt,
doch bei mir findest du Liebe und Geborgenheit.

Du hast die Hoffnung begraben,
doch ich habe eine Schaufel bereit gelegt.

Du hast manchen Traum ausgeträumt,
doch mein Traum ist es der über deinem Leben steht.

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