Sherlock Holmes und Dr. Watson sehen sich mit einem schwierigen Fall konfrontiert. Im Zentrum der Ermittlungen der Bösewicht Professor Moriarty. Dieser droht ganz London zu vernichten. Ob sie ihm in „zehn Runden“ das Handwerk legen können?

Ein spannendes Programm für Kids und Teens. Es werden dabei zehn verschiedene Fälle behandelt, die alle in einem grossen Zusammenhang stehen. Jeder der Fälle hat mit einem der zehn Gebote (2. Mose Kapitel 20) zutun.

Der Widersacher

Beim ersten Fall tritt zum ersten Mal der Professor Moriarty in Erscheinung, den wir aber noch nicht zu Gesicht bekommen. Eine ehemalige Jungscharleiterin unserer Jungschar wurde entführt. Ihre Mutter kam ganz aufgelöst zu uns und schilderte uns, dass ihre Tochter zu ihrer Kollegin wollte, die ganz in der Nähe wohnt, dort aber nie angekommen sei. Wir machten uns auf die Suche, um ihre Tochter zu finden und folgten dabei verschiedenen Hinweisen, die wir am Tatort fanden. Am ende fanden wir die Tochter im Kofferraum eines Autos.

Biblischer Bezug: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. (2. Mose 20,2-3)

In der Bibel gibt es auch einen Widersacher, wie er in unserer Geschichte vorkommt. Er hat keine guten Absichten und will, dass wir lieber anderen Göttern folgen, statt dass wir Gott von ganzem Herzen lieben.

Das Phantombild

Fassen konnten wir Moriarty leider auch in unserem zweiten Fall nicht. Aber dieses Mal bekamen wir durch einen Zeugen wertvolle Hinweise über sein Aussehen. Wir fertigten in Gruppen jeweils ein Phantombild mit diesen Angaben an. Doch Vorsicht: Moriarty ist ein Meister der Verwandlung. Ob er auch immer noch so aussieht?

Biblischer Bezug: Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (2. Mose 20,4-6)

Bilder sind nur Abbilder und nicht die Wirklichkeit. Das wurde bereits beim Phantombild klar. Auch wenn alle Gruppen genau die gleichen Angaben hatten, so waren die Resultate doch sehr unterschiedlich. Ein Phantombild darf man natürlich anfertigen. Doch wir sollen uns keine Bilder anfertigen, die wir dann anbeten und verehren. Sie werden dem einen Gott niemals gerecht.

Der Missbrauch

Moriarty lockt uns auf eine falsche Fährte, so dass wir anfangs einen unserer Leiter verdächtigen am nächsten Verbrechen beteiligt zu sein. Wir mussten Fingerabdrücke nehmen und als wir diese am Computer überprüften (ja wir haben in der Tat eine eigene Software dafür geschrieben), kam unser Kollege dabei heraus. Erst später realisierten wir, dass er ein Opfer der Machenschaften von Moriarty wurde.

Biblischer Bezug: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. (2. Mose 20,7)

Rastlos

Auf der Jagdt nach Moriarty gingen wir heute jedem Hinweis nach (Mr. X in der Stadt). Doch so sehr wir uns auch bemühten, er entwischte uns immer. Die Zeit rinnte uns davon und am Ende trafen wir uns zum vereinten Treffpunkt, ohne ihn erwischt zu haben.

Biblischer Bezug: Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. (2. Mose 20,8-11)

Es gibt Tage da kommen wir nicht zur Ruhe, doch Gott meint es gut mit seinem Gebot an uns. Wir sollen uns bewusst ein Tag einräumen, an dem wir zur Ruhe kommen. In der Woche soll das ein Tag sein. Wir können uns an diesem besonders auch Zeit für ihn nehmen.

Das Versprechen

Wir finden eine Person, die uns sagt, dass sie von Moriarty vergiftet worden sei und  sterben würde, wenn wir das Gegenmittel nicht finden sollten. Die Person überreicht uns einen Brief. Darin schreibt Moriarty, dass er die Weltherrschaft an sich reissen werde und verspricht uns, dass Sherlock Holmes und wir ihn nicht aufhalten könnten, soviel wir auch dagegen unternehmen. Wir müssen also dringend das Gegenmittel finden.

Biblischer Bezug: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird. (2. Mose 20,12)

Moriarty versprach uns die Weltherrschaft an sich zu reissen. Auch Gott gibt uns in den zehn Geboten ein Versprechen. Wenn wir Vater und Mutter ehren, würden wir lange leben, in dem Land das er uns gibt. Ob sich das Versprechen von Moriarty wirklich hält was es verspricht, wissen wir noch nicht. Doch Gottes Versprechen, die gehen sicher in Erfüllung. Es ist übrigens das einzige Gebot in diesem Zusammenhang, das an ein Versprchen geknüpft ist.

Mord und Totschlag

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ihr einen Mord darstellen könnt. Entweder man nimmt dafür eine Kaufhauspuppe, wenn ihr euch eine besorgend könnt und präpariert diese entsprechend. Oder ihr erfahrt aus einem Zeitungsartikel von dem Mord und besucht den Tatort an welchem die Leiche bereits weggeräumt ist. Wieder könnt ihr Hinweise verstecken, die auf den Professor schliessen lassen. Er hat einer seiner Mitstreiter aus dem Weg geräumt und wir erkennen, dass er seine Macht mit niemandem teilen würde.

Biblischer Bezug: Du sollst nicht töten. (2. Mose 20,13)

Mord beginnt nach Jesus nicht erst dort wo wir jemandem das Leben nehmen. Der Mord beginnt bereits im Herzen. So sagt er in der Bergpredigt: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig. (Matthäus 5,22).

Der Zerbruch

Für die Lösung des nächsten Teils müssen wir einen zerbrochenen Gegenstand zusammensetzen. Auf diesem befindet sich ein Hinweis, der uns im gesamten Fall ein Stückchen weiterbringt.

Biblischer Bezug: Du sollst nicht ehebrechen. (2. Mose 20,14)

Gott will nicht, dass Beziehungen in die Brüche gehen.

Der Raub

Dieses Mal ist es Sherlock Holmes, der ein ernstes Problem hat. Alle Beweismittel sind verschwunden. Es kann nur einer gegen, der sie gestohlen hat. Professor Moriarty. Wieder müssen wir den Hinweisen folgen, die wir finden um die Beweismittel zurückzubekommen.

Biblischer Bezug: Du sollst nicht stehlen. (2. Mose 20,15)

Die Falschaussage

Bei einer Wasserschlacht wird ein Jungschärler zu unrecht beschuldigt einem Leiter einen Stein angeworfen zu haben. Es wurde ein ganzer Prozess mit Richter, Geschworenen, Staatsanwalt, falschen Zeugen insziniert, wobei einige der Teilnehmer Teil der Jury waren. Der Jungschärler landete darauf im Gefängnis. Doch beim zweiten Durchgang wird der Leiter wieder getroffen. Es stellt sich also heraus, dass der Jungschärler unschuldig und die Zeugen gelogen hatten. Der Jungschärler wird freigesprochen. Der Verdacht liegt nun wieder auf Moriarty.

Biblischer Bezug: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. (2. Mose 20,16)

Das Begehren

Wir sind Moriarty dicht auf den Versen. Wir wissen jetzt, dass es ihm um die Weltherrschaft geht. Auch wissen wir natürlich von seinem tötlichen Gift. Wir müssen ihm eine Falle stellen und geben vor etwas zu wissen, das er unmöglich wissen kann. Moriarty kommt und wirft mit dem tötlichen Gift nach uns. Was er nicht weiss, dass wir das Gegenmittel bereits eingenommen haben. Wir stellen uns jedoch tot und lassen ihn näher kommen. Er geht zwischen uns hindurch, lacht und sagt, dass ihm nun nichts mehr im Wege steht. Doch in diesem Moment stehen wir auf und nehmen ihn gefangen.

Biblischer Bezug: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.

 

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