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Durch Outdoor-Erlebnisse die Ausdauer und Motivation fördern

René Caruso Graf

René Caruso Graf

Dieser spannende Artikel ist gerade rechtzeitig zu unserem Teamausflug, den wir draussen in der Natur verbringen werden, in der 20min-Printausgabe erschienen. Da er nicht Online verfügbar war, habe ich den Text im Zuge der Zugfahrt nach Luzern erfasst.

Natursportliche Erlebnispädagogik als Inspirationsquelle für jedes Team.

Oberstufenschüler Matthias Fleischli spricht noch heute vom Trip ins Hölloch und in den Seilpark im Atzmännig. Auch Dario Meier schwärmt vom Ausflug mit den Kanus an den Gestaden des Vierwaldstättersees, Übernachtung am Ufer inklusive. Aktivitäten in freier Natur ist gemeinsam, dass sie den Teamspirit stärken und Kontakte zulassen, die im Büro oder im Schulzimmer so nicht möglich sind. Jens Kuster (36) unterstützt Menschen in der Begegnung mit der Natur in pädagogischen, aber auch in rein erlebnissorientierten Settings. «Mein Feuer brennt fürs Draussensein», sagt der gelernte Sekundarlehrer, welcher seine Oberstufenklasse immer mal wieder aus der Komfortzone zu locken vermag. Aktuellstes Beispiel ist die «Halbzeit im
Schnee», welche ihn mit seiner Klasse im vergangenen Februar in die Urner Berge geführt hatte – unter anderem als Blick
zurück auf die erste Hälfte der Oberstufenschulzeit. «Beim Iglubau haben wir Ausdauer Motivation sowie Frustrationstoleranz trainiert», so der Päd-
agoge. Dario Meier findet schade, dass die Truppe in seinem Büro an Gemeinschaftsanlässen nicht öfter nach draussen geht. «Nichts gegen einen Apéro und ein feines Nachtessen aber ein bisschen mehr Bewegung täte uns allen gut», meint der Mittdreissiger, der es zu dem spannend finden würde könnte er seine Bürokollegen und deren verborgene Talente auch mal in freier Natur entdecken. Diese Ansicht teilt Reto «Käsel» lten, der im Bereich der Umweltbildung schon seit 1998 selbstständig ist. «Offenheit für neue Erfahrungen, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen sind für den Werdegang eines Menschen von fundamentaler Bedeutung.» Aus- und Weiterbildungen im erlebnispädagogischen Bereich sind in der Regel modulartig aufgebaut, beinhalten Projekttage und münden in ein Zertifikat mit geschütztem Titel. Als Zielgruppen eignen sich Fachpersonen aus Schule, Sozialpädagogik
Sozialarbeit oder soziokultureller Animation.

*Name der Redaktion bekannt

Quelle: 20min.ch Printausgabe vom 27. August 2018

GABRIEL AESCHBACHER
www.teambuilding.20min.ch
www.jenskuster.com

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